ClaimLand ist ein kostenloses GPS-Spiel für den Browser. Die gesamte Landfläche der Erde ist in ein Raster aus Grundstücken von etwa 25 × 30 Metern eingeteilt — im offenen Meer gibt es keine. Du kannst nur Grundstücke beanspruchen, an denen du dich wirklich befindest — die Karte ist deine echte Umgebung, und wem ein Gebiet gehören soll, der muss dorthin laufen.
Es gibt nichts zu installieren und keinen App-Store: Seite öffnen, Standort freigeben, spielen. Kein Download, kein Echtgeld, keine Blockchain — das Gold ist reines Spielgeld, und ein Konto brauchst du zum Ausprobieren nicht.
Jedes Grundstück musst du einmal besichtigen, bevor du es kaufen darfst. Das kostet 1 Gold und geht nur bei Grundstücken in deiner Reichweite, also rund um deinen tatsächlichen Standort. Besichtigte Grundstücke färben sich auf der Karte gelb.
Ein noch unberührtes Grundstück kostet 10 Gold. Mit jedem Kauf steigt sein Preis um weitere 10 Gold — dauerhaft, unabhängig davon, wer kauft. Fremde Grundstücke kannst du jederzeit abkaufen: Der bisherige Besitzer verliert es – und bekommt nichts dafür. Nur der Preis steigt, für den nächsten Käufer. Beliebte Lagen werden dadurch mit der Zeit richtig teuer.
Vor jedem Kauf öffnet sich ein Kaufvertrag, den du mit einem Stempel bestätigst — einmal kurz gedrückt halten. Danach gehört das Grundstück dir und leuchtet grün.
Deine Grundstücke werfen jede Minute Gold ab — auch wenn du dich nicht bewegst. Der Ertrag ist gestaffelt: die ersten zehn Grundstücke bringen je ein halbes Gold, danach sinkt der Satz stufenweise auf 0,001 Gold für alles jenseits von zehntausend. Ab hunderttausend Grundstücken wird es noch einmal zehnmal flacher: dort bringen zehntausend weitere Grundstücke zusammen ein Gold. Großer Besitz lohnt sich also weiterhin, aber jedes weitere Grundstück bringt weniger als das davor. Und ja, es gibt eine Vermögenssteuer: Ab einer Million Gold auf dem Konto zählt das passive Einkommen nur noch zu einem Fünftel.
Wer offline ist, verdient weiter, aber deutlich langsamer: Abwesenheit zählt nur zu 10 Prozent und höchstens sechs Stunden lang. Dasselbe gilt für einen offen liegen gelassenen Browser: Wer 15 Minuten lang nichts besichtigt und nichts kauft, zählt ab dann ebenfalls als abwesend. ClaimLand belohnt also das Mitspielen, ohne dich zu bestrafen, wenn du das Handy weglegst.
Wie weit du vom eigenen Standort aus greifen kannst, hängt an deinem Level. Aufgestiegen wird nie automatisch: Du brauchst den Fortschritt und das Gold, und schaltest jedes Level einzeln frei.
Danach geht es weiter bis Level 30. Auch dort zählen die Besichtigungen — die Hürden steigen von 380 bis auf 69.000, und die Goldkosten von 1.100 bis auf 600.000. Die Reichweite wächst dabei in kleinen Schritten weiter, zuletzt auf 120 Grundstücke: bis Level 12 auf jeder zweiten Stufe, danach auf jeder dritten. Die Stufen dazwischen sind ein Rangabzeichen und eine teure Anschaffung, kein Vorteil im Spiel — wer weit reisen will, geht auch mit Level 29 zu Fuß.
Verlierst du Grundstücke wieder, behältst du dein Level trotzdem — ein Abstieg ist nicht vorgesehen.
Etwa fünf Prozent der Weltfläche sind von Anfang an besiedelt. Diese Grundstücke gehören niemandem, erscheinen aber rot und kosten beim ersten Kauf 20 statt 10 Gold. Sie liegen in unregelmäßigen Flecken über die Karte verteilt, damit auch eine völlig leere Gegend nicht leer aussieht.
Drei Ranglisten zeigen, wer die meisten Grundstücke besitzt, wer am meisten besichtigt hat und wer das meiste Gold besitzt. Ein Zähler verrät, wie viele Spieler gerade online sind, und im globalen Chat könnt ihr euch absprechen — oder Übernahmen ankündigen. Wer zeigen will, was ihm gehört, kann einzelne Grundstücke schmücken: ab Level 4 mit dem eigenen Namen auf der Karte, ab Level 10 zusätzlich mit einem selbst gestalteten Wappen — je Grundstück gegen Gold beziehungsweise Diamanten, höchstens zwanzig zugleich.
Nein. Das Spiel ist kostenlos, und es gibt nichts zu kaufen. Gold gibt es ausschließlich durch Spielen.
Nein. Grundstücke sind Einträge in unserer Datenbank, mehr nicht — es gibt keine Blockchain, keine Wallet und nichts, was sich außerhalb des Spiels verkaufen ließe. Gold und Diamanten sind reines Spielgeld.
Zum Ausprobieren nicht — du startest sofort als Gast. Gäste können bis zu 10 Grundstücke besitzen. Wer mehr will, legt ein Konto an; der bisherige Fortschritt bleibt dabei vollständig erhalten.
Dein Standort wird verwendet, um zu prüfen, welche Grundstücke in Reichweite sind. Es wird keine Bewegungsspur gespeichert, und andere Spieler sehen nicht, wo du bist — nur, welche Grundstücke dir gehören. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Ja, aber ClaimLand ist fürs Handy gemacht: Ohne genaues GPS bleibt die Reichweite ungenau, und laufen kann man am Schreibtisch schlecht. Auf Android lässt sich die Seite zum Startbildschirm hinzufügen und verhält sich dann wie eine App.
Nein — jedes Grundstück ist abkaufbar, auch deins. Dafür wird es mit jedem Besitzerwechsel teurer, ein gewachsenes Gebiet ist also durchaus wehrhaft.
Ja. Das Raster wird rein rechnerisch über die Erdoberfläche gelegt und kennt keine realen Grundstücksgrenzen. Wenn du Eigentümerin oder Eigentümer bist und nicht möchtest, dass deine Fläche im Spiel erscheint, schreib uns formlos — die Adresse steht im Impressum. Wir entfernen sie.